STEPHAN & KERSTIN KLÜNEMANN

PUTEN & CHICORÉE

Stephan & Kerstin Klünemann
Im Feld 20
49744 Geeste


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seit 2015


Hauptprodukt/Dienstleistung
Chicorée & Puten

„Wir ergänzen uns gut.
Im Team sind wir stark.“

Wir ergänzen uns gut. Im Team sind wir stark“, sagt Kerstin Klünemann und lacht ihren Mann Stephan an. Der Team- Gedanke trägt die Beziehung der beiden seit der gemeinsamen Berufsschulzeit. Und als die Hof-Übergabe bei Klünemanns anstand, bildete das starke Vertrauen die Basis für alle Entscheidungen. Gemeinsam errichteten sie 2015 in Geeste zwei Putenställe, die konventionell betrieben wurden. „Bis dahin haben wir zu Hause immer Sauen gehalten. Aber die Rahmenbedingungen änderten sich ständig.

Uns war klar, dass das zu unsicher für eine Investition ist“, erklärt Stephan Klünemann.

Bio-Chicorée mag es am
liebsten dunkel und feucht.

Der hochgewachsene Betriebswirt mit dem langen Pferdeschwanz kannte die Putenhaltung durch seine Arbeit als Betriebshelfer. Kerstin, die Agrarwissenschaften studiert hat, war der Umgang mit Geflügel vom elterlichen Betrieb vertraut. 2.500 Puten laufen heute pro Stall über den strohbedeckten Boden. Damit sie Auslauf nach draußen haben, führt eine Holzrampe über die niedrige Seitenwand. „Fast ein Hinderungsgrund bei der Umstellung auf Bio – aber nun steht das sogar in der Öko-Verordnung“, erklärt Kerstin. Inzwischen wird der gesamte Betrieb nach den Grundsätzen des ökologischen Landbaus und den Naturland-Richtlinien geführt.

Einen richtigen Schub hat den beiden dabei der Bio-Chicorée gegeben. Dicht an dicht stehen die Regale in einem dunklen Kühlraum. Darauf wachsen hellgelbe Chicorée-Knospen aus den Wurzeln. Sie brauchen viel Feuchtigkeit und kein Licht. Nach etwa 20 Tagen entsteht das Gemüse mit den feinen Blättern. „Wir haben erstmal komplett recherchiert, um zu verstehen, wie alles funktioniert“, erinnert sich Stephan. Seit Februar 2019 produzieren Klünemanns rund 1,5 Tonnen Chicorée pro Woche. Die Gemüsebauzentrale Papenburg ist der Vertriebspartner.

Heute ist Packtag: Stephans Eltern und einige Mitarbeiter trennen die fertigen Knospen von der Wurzel, entfernen die äußeren Blätter und lagern das Gemüse in lichtdichten Kartons. Für Klünemanns stand bald fest: „Wir bauen aus!“ In einer Gewerbehalle sollen demnächst 15 Tonnen pro Woche produziert werden. Lässt so viel Unternehmergeist überhaupt Zeit für Hobbys? Stephan macht den Pilotenschein: „Dann kann ich bei Terminen am selben Tag zurück sein.“ Und am liebsten ist Kerstin als Co-Pilotin dabei.

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