JÜRGEN PURWINS

HEIDEROLLRASEN

Heide Rollrasen OHG
Am Hofe 2
29699 Bomlitz


Website


seit 2014


Hauptprodukt/Dienstleistung
Rollrasen

„Unser Rasen ist und bleibt
ein regionales Produkt.“

Der Rasen wird geschält, gerollt,verpackt
und ist bereit für die Auslieferung.

Früher wurde Rasen ausgesät, heute ausgerollt“, sagt Jürgen Purwins. Viele Gartenbesitzer hätten nicht mehr die Zeit, einen Rasen mit Geduld und Arbeit selbst anzusäen.

Dann kommen der Landwirt und seine zwei Partner ins Spiel: Mit Cord Hellberg und Cord Sandvoss verkauft er Rollrasen bei Bomlitz im Heidekreis. Von der Aussaat bis zur Ernte braucht der Rasen eineinhalb Jahre Wachstum, in denen er gemäht, gepflegt, gewässert und gedüngt wird.

Auf die Idee kamen sie auf einer Autobahn-Fahrt, als sie eine Rollrasen-Werbung sahen. Weil die Zusammenarbeit seit Jahren auf dem gemeinsamen Ackerbaubetrieb gut funktioniert, wurde auch dieses Projekt ein gemeinsames. 2014 begannen sie mit der Aussaat auf wenigen Hektar. Zu Beginn kauften sie eine Erntemaschine aus den Niederlanden, „dort haben sie viel Erfahrung in dem Rollrasen-Geschäft“.

Für einen grünen und dichten Rasen ist intensive Pflege unerlässlich. Mindestens zweimal die Woche wird gemäht. Das Schnittgut verbleibt dabei auf der Fläche. Wenn wegen schlechten Wetters nicht gemäht werden könne und der Rasenschnitt zu lang sei, „dann wird abgesaugt“, sagt Jürgen Purwins. Die Maschine dafür sei selbst gebaut worden.

Mittlerweile bewirtschaften sie bis zu 17 Hektar. Pro Jahr werden etwa acht vermarktet. 80 Prozent gehen an Gartenbaubetriebe, der Rest an Privatkunden. Geerntet wird erst nach Bestellung. Dann schält eine Maschine ein Quadratmeter große Rasenstücke ab. 40 Zentimeter breit, zweieinhalb Meter lang. Die Stücke werden im selben Arbeitsgang aufgerollt und automatisch auf einer Palette gestapelt. Nur bei einer optimalen Wurzeldichte ließe sich der Rasen aufrollen. Es dürfe nicht zu früh geerntet werden.

Geliefert wird nur im Umkreis von hundert Kilometern. Schließlich soll der Rasen so frisch wie nur möglich verlegt werden. „Nur so können wir gewährleisten, dass er auch gut aussieht und lange hält“, sagt Jürgen Purwins. Und so sehr er sich auch über die Anfrage aus München über „a Stück Rollwiesn“ gefreut hat, „unser Rasen ist und bleibt ein regionales Produkt“.

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