FAMILIE WREESMANN

GUT ALTENOYTHE

Gut Altenoythe
Jan und Ludwig Wreesmann
Vitusstraße 9
26169 Altenoythe


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seit 2013


Hauptprodukt/Dienstleistung
Getreide, Winterhanf als Zwischenfrucht

„Die Vielfalt
auf dem Boden will ich erhalten.“

Die Vielfalt auf dem Boden will ich erhalten“, sagt Jan Wreesmann. Der Obstbauer ist 2013 in den elterlichen Betrieb eingestiegen, dem Gut Altenoythe bei Friesoythe. Dort betreibt sein Vater Ludwig schon lange konservierende Landwirtschaft. Das heißt: Der Boden wird nur minimal bearbeitet. „Gepflügt wird schon seit 1991 nicht mehr“, sagt der Vater. Entscheidend seien auch die breite Fruchtfolge und die vielfältigen Zwischenfrüchte.

Die Feldfrüchte – Gerste, Weizen, Mais, Rübsen, Roggen und Senf – wechseln jährlich. „Dadurch reduzieren wir Pflanzenkrankheiten und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln“, erklärt der Senior. Familie Wreesmann hat ein Händchen für „ungewöhnliche Kulturen“. So nutzen sie Rübsen für die Saatgutvermehrung, aber auch als Bienenweide. Er kommt früher runter als der Raps und ermöglicht, den Buchweizen oder den Hanf als Zweitfrucht rechtzeitig zu säen.

Als Hanf kommt Winterhanf aufs Feld. „Der hat feinere Fasern als der Sommerhanf, eine gute Alternative zu Kunststoff- und Baumwollfasern“, erklärt Jan Wreesmann, der Agrarwissenschaften studiert hat. Außerdem hat die Familie auch noch Senf im Angebot, der von der „Senfonie“, einer Wilhelmshavener Senfmanufaktur, verarbeitet wird. Die liefert wiederum in den Hofladen der Wreesmanns.

Dort werden auch die Aroniabeeren und Säfte, Wein und Liköre verkauft. Zudem hat Obstbauer Jan Wreesmann eine Apfelplantage angelegt. Im Herbst können neue Sorten wie Wellant und Topaz gepflückt werden. Der Hofladen ist neben der Käserei entstanden, um die sich Jan Wreesmanns Frau Anne kümmert. Ihre Arbeit ist durch große Fenster immer einsehbar.

Dass die Menschen wissen, wie sie arbeiten, das sei ihnen wichtig. Lange konnten Feriengäste bei ihnen übernachten. Das hätten sie aufgegeben. Doch Führungen über den Hof gebe es weiter. Dann greift Vater Ludwig gerne mal tief in den Boden und holt einen Regenwurm hervor. Und je mehr er findet, desto zufriedener ist er. Dann ist der Boden so gesund, dass er Lebensraum für viele Tiere sein kann.

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