FAMILIE KOITHAHN

HARZER HEUSCHWEIN & LANDWURST-SPEZIALITÄTEN

Karl-Heinz Koithahn
Herzberger Landstraße 2-4
37197 Hattorf am Harz


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Hauptprodukt/Dienstleistung
Harzer Heuschwein & Landwurst-Spezialitäten

„Wir wollen, dass es den Tieren gut geht.“

Das Harzer Heuschwein ist auch eine eingetragene Marke.

Wenn die Koithahns über ihre Produkte sprechen, dann wird klar: Hinter jedem steckt eine Geschichte und viel Wissen über das Handwerk und die Region. Bei der Weißwurst etwa braucht es keine Butter auf dem Brot. Da ist schon reichlich drin, erklärt Fleischermeister Karl-Heinz Koithahn. Warum? „Weil die Harzer Bergleute früher ordentlich Kraft brauchten.”

Was in Hattorf produziert wird, trägt Tradition in sich. Seit 60 Jahren wird hier Fleisch veredelt – die Rezepte sind noch älter. Die eigenen Produkte mit ihrer Geschichte zu erhalten, sei eines der Ziele, sagt der Unternehmer, der mit seiner Frau Christine zu den wenigen Wurst- und Schinken-Sommeliers Deutschlands gehört.

Über 350 Produkte umfasst das Sortiment: Vom Landschinken und der Dosenwurst, über Rauchenden, Bratwurst bis zum Harzer Knüppel. Die luftgetrocknete Mettwurst ist als Markenzeichen eingetragen. Ein Qualitätsmerkmal ergibt sich aus der Zusammenarbeit mit regionalen Landwirten. Deren Strohschweine nehmen die Koithahns zum garantierten Mindestpreis ab.

Vor 15 Jahren hat die Familie mit dem eigenen „Harzer Heuschwein“ begonnen. Fünf Minuten vom Stammsitz entfernt werden bis zu 170 Tiere, eine Kreuzung aus Duroc, Pietrain und einer Altdeutschen Landrasse, in einem Offenstall gehalten. Mit Stroh, Heu und Beschäftigung. „Wir wollen, dass es den Tieren gut geht“, sagt Karl-Heinz Koithahn, der sie selbst in die Schlachthöfe der Region fährt.

Im Familienunternehmen in vierter Generation geht es mit Bedacht voran. Derzeit gibt es sieben Filialen, Truhen in führenden Supermärkten, den Onlineshop und rund 110 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sohn Benjamin Karl-Heinz ist Fleischermeister und Betriebswirt und Sohn Tim Felix, auch Fleischermeister, arbeitet in der Produktion, Tochter Madeline betreut das Marketing. Beide Söhne sind als Geschäftsführer und Gesellschafter eingesetzt. Alle entwickeln gemeinsam neue Ideen – wie die „Porky Stube“, der umgebaute Schweinestall mit langem Tisch, Kamin und Tresen. „Hier kommen wir zusammen, auch mit der Kundschaft, sprechen über Veränderungen, denn ohne die geht es nicht.“

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