FAMILIE BADENHOP

BLAUBEERLAND

Blaubeerland
Christina Badenhop
Grethemer Hauptstraße 35
29690 Grethem


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Hauptprodukt/Dienstleistung
großbeerige Blaubeeren

„Die Krönung der Blaubeere ist ihre Verwendung in unserem Blaubeerland-Café.“

Sie sind dick, rund, satt blau – und bei Christina Badenhop im Heidekreis wachsen sie zu Abertausenden an den Sträuchern. Deren Wurzeln sitzen fest im humosen, sauren Sandboden. „Das ist ideal für die großbeerigen Blaubeeren“, erklärt die Landwirtin.
Dass sie dort gut wachsen, fand Dr. Wilhelm Heermann 1934 heraus. Mit dem Blick für nachhaltige Lebensmittelerzeugung, seiner Faszination für und seinem Wissen über Walnüsse und Heidelbeeren machte er sich in Grethem selbstständig.

Erst belächelt, pflückten bald Schulkinder und Hausfrauen in den ersten Plantagen Heidelbeeren. Es war damals der erste Anbauort der Heidelbeere in Deutschland.

Die Blaubeere aus Grethem:
Eine süße Frucht mit langer Tradition.

Nachdem sein Sohn und dessen Frau den Betrieb übernahmen, ihn vergrößerten und eine Erntemaschine aus Amerika kauften, zog es die Heermanns in die Ferne. Dann übernahm Familie Badenhop. Erst Jürgen, dann Albrecht Badenhop, nun leitet Christina Badenhop mit ihrem Sohn Hannes den Betrieb. Ein großer Teil erfolgt im Bio-Anbau, seit vier Jahren auch Bioland-zertifiziert.

Verkauft werden die Heidelbeeren bundesweit im Einzelhandel. Ihrem Sohn Hannes und ihr ist es wichtig, dass ihre regionalen Produkte sichtbarer werden. Dazu gehört auch die Weiterentwicklung. Angebaut wird auf den alten Plantagen in Grethem, aber auch im Zweigbetrieb Grussendorf bei Wolfsburg, abgepackt mit neuester Technik in Bad Fallingbostel. Wichtig ist für die Familie zudem auch die Direktvermarktung an Ständen und in den Selbstpflückanlagen. „Die Krönung der Blaubeere ist ihre Verwendung in unserem Blaubeerland-Café in Grethem“, sagt Christina Badenhop. Dort gibt es Kuchen und Torten – aber auch Blaubeersaft und -wein, Konfitüren, Liköre und Knusperblaubeeren zu kaufen.

Die Blaubeere sei ein wahres Superfood und liege auch als „Umweltbeere” beim Umweltschutz vorn, erklärt die Landwirtin.
Im Sommer summt und brummt es in den abgelegenen Plantagen: Wildbienen, Honigbienen, Hummeln und andere Insekten sind unterwegs.

„Als offene Dauerkultur unter freiem Himmel braucht die Heidelbeere in Deutschland nur wenig Bearbeitung. Die Tierwelt hat ihre Ruhe.“

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