DARIA & STEPHAN HESSE

VORSTADTGEMÜSE

Vorstadtgemüse
Löwentorstraße 17
31135 Hildesheim-Einum


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Hauptprodukt/Dienstleistung
Süßkartoffeln & Gemüseparzellen zum Selbsternten

„Wir wollen nicht mehr nur für den Weltmarkt produzieren.“

Zwei Meter breit, 25 Meter lang – das ist reichlich Platz, um Gemüse anzubauen. „Wir planen so, dass eine vierköpfige Familie im Sommer gut davon leben kann“, erklärt Daria Hesse von Vorstadtgemüse. Das Besondere bei ihr und ihrem Mann Stephan vor den Toren Hildesheims: Sie bringen das Gemüse nicht zu ihren Kunden oder auf die Märkte in der Region. Die Menschen ernten selbst – in ihrem eigenen kleinen Miet-Gemüsegarten.

Die Hesses bereiten die Parzellen vor und säen schon in der sechsten Gartensaison 20 Sorten Gemüse. Von Zucchini, Kürbis, Schwarzwurzel bis Spinat, Erbsen, Salate. Was sie dazu brachte, den Teil ihrer Felder Mietern zu überlassen? Die eigene Erfahrung teilen zu wollen und „Lust auf etwas Neues“, sagt Stephan Hesse, Landwirt, der als Berater arbeitete und vor 20 Jahren den Hof seiner Eltern in der Börde übernahm.

Nicht einfach, aber voll im Trend: Seit fünf Jahren bauen sie Süßkartoffeln an.

56 Parzellen haben sie zur Verfügung und freuen sich über den großen Zuspruch der Mieterinnen und Mieter. Außerdem über die Neugier, herauszufinden, woher die Nahrungsmittel kommen. Es kommen Freundeskreise, Familien, Studenten, ältere Menschen. „Sie alle probieren viel aus, was sie sonst vielleicht nicht gekauft hätten“, sagt Daria Hesse. Mit ihrem Mann habe sie immer einen Experten vor Ort.

Der hatte 2016 noch ein weiteres Abenteuer begonnen. Seitdem baut er Süßkartoffeln an. Es war Zeit, etwas anderes als Zuckerrüben, Pommeskartoffeln und Brotweizen aufs Feld zu bringen, sagt er. „Außerdem wollten wir nicht mehr nur für den Weltmarkt produzieren.“ Verkauft wird auf Märkten, im Einzelhandel im direkten Umfeld. Die Süßkartoffel sei ein Trendgemüse, das doch eher in der Stadt gegessen und dann besonders zubereitet wird. Rezepte liefern die Hesses auf ihrer Website gleich mit.

Selbst machen, zupacken, kreativ sein, Ideen verfolgen. Das ist der Antrieb der Familie. Und so ist es nur eine logische Konsequenz, dass Daria Hesse die bunten Blumen, die sei nach Vorbild der „Flower Farmer“ aus den USA anbietet, nicht gesteckt verkauft. Sondern lose im Bund. Schließlich soll die Kundschaft selbst etwas Schönes draus machen.

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